Sehenswürdigkeiten
Rathaus:
Das Recklinghäuser Rathaus gilt zu Recht als eines der schönsten Ruhrgebietsrathäuser. Es stammt aus der Zeit um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Es steht nicht in der Altstadt wie andere Rathäuser, sondern freistehend vom Zentrum entfernt. Das war nicht immer der Fall. Das ursprüngliche, bereits seit dem Mittelalter bestehende Rathaus, befand sich direkt am Altstadtmarkt. Mit zunehmendem Verwaltungsaufwand jedoch wurde das Gebäude zu klein, und Recklinghausen baute zwischen 1905 und 1908 das neue Rathaus ganz am südlichen Rand des Stadtzentrums.
Marktplatz:
Der Altstadtmarkt bietet dem Besucher ein schönes historisches Stadtbild mit alten Hausfassaden und einem Blick auf die Probsteikirche. Zahlreiche Cafés laden hier im Sommer zum Verweilen ein. Die früheren Rathäuser standen hier, wovon allerdings heute nichts mehr zu sehen ist. Der Altstadtmarkt ist ein beliebter Treffpunkt und wird gerne für zahlreiche Veranstaltungen genutzt. Zum Sitzen und Genießen in den Cafés bietet sich der alte Marktplatz hervorragend an.
Probsteikirche St. Peter:
Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist im romanischen Stil erbaut. Einer der mittelalterlichen Erzbischöfe von Köln ließ die Probsteikirche St. Peter errichten. Damit wurde eine bedeutende Kirche im Vest Recklinghausen geschaffen, die für diesen Bezirk in der Kirchenverwaltung sehr einflussreich war. Die Probsteikirche gehört zu den sehenswertesten Kirchen der gesamten Region.
Alte Häuser:
Es gibt noch einige alte Häuser, die bereits im 16. Jahrhundert erbaut wurden und bis heute unverändert erhalten geblieben sind. Dazu zählt ein Wohnhaus in der Kunibertstraße 12, das aus dem Jahr 1558 stammt. Die Fassade des alten Fachwerkhauses ist weitgehend erhalten und wird gerne von Besuchern der Stadt besucht und fotografiert.
Engelsburg:
Heute befindet sich in dem ehemaligen Residenzgebäude ein Hotel. Seinerzeit diente die „Engelsburg“ allerdings als Verwaltungssitz des Herzogs von Arenberg. Die Namensgebung stellt einen Bezug zum römischen Original dar, dürfte sich aber aus etymologischen Verwechslungen her abgeleitet haben.